Programm zur Herstellung von Barrierefreiheit im Bereich Schienenpersonennahverkehr (SPNV) bei der evb

Barrierefreier Triebwagen LINT 41

Selbstverständnis der evb

Ziel des Bundesgesetzes zur Gleichstellung behinderter Menschen (BGG) ist es, die Benachteiligung von behinderten Menschen zu beseitigen bzw. zu verhindern sowie die gleichberechtigte Teilhabe von behinderten Menschen am Leben in der Gesellschaft zu gewährleisten und ihnen eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen.

Die weit überwiegende Mehrheit der Züge verfügt über niederflurige Einstiege, mobile Einstiegsrampen sowie behindertenfreundliche Toiletten. Dieses gilt für Fahrzeuge (Dieseltriebwagen) des Typs LINT 41. 

In wenigen Ausnahmefällen werden noch Fahrzeuge des Typs VT 628 eingesetzt. Diese ermöglichen noch keinen behindertengerechten Zugang und können keine entsprechende Ausstattung vorweisen. 

Auch wenn so gut wie immer ein LINT-Triebwagen eingesetzt wird, ist es möglich, sich vor Reisebeginn bei der evb über die Kundenhotline der evb in Bremervörde als Reisender zu melden (Tel.: 04761 / 9931-50), um zu erfahren, welcher Triebwagentyp bei der gewünschten Fahrt eingesetzt wird. 

Somit können Sie als Fahrgast sicher sein, ob für Sie ein LINT-Fahrzeug unterwegs ist. In diesen Triebwagen befinden sich im Mehrzweckbereich des Wagens je eine Rampe am Ein- bzw. Ausstieg. Hier ist auch das behindertengerechte WC installiert. 

Sollte doch einmal ein Fahrzeug anderen Typs unterwegs sein, sollte der Einstieg am Anfang des Zuges gewählt werden, damit der Triebfahrzeugführer schnell helfen kann. Auch hier befinden sich Mehrzweckbereiche, die für die Nutzung durch Rollstuhlfahrer in Frage kommen. 

Beim Halt der LINT- Fahrzeuge am Bahnsteig besteht die Möglichkeit, die Rampe durch die Anforderungstaste außen links neben der Tür anzufordern. Während der Fahrt kann dem Fahrer über die Betätigung des neben der Behindertenrampe befindlichen Anforderungsknopfes signalisiert werden, dass die Rampennutzung gewünscht wird. Der jeweilige Triebfahrzeugführer wird beim Einstieg behilflich sein und sich nach dem gewünschten Ausstiegsort erkundigen. Es ist zudem eine direkte Kommunikation mit dem Triebfahrzeugführer über einen Notrufknopf an der Tür möglich.

Das Programm zur Herstellung von Barrierefreiheit steht hier (86 kb) zum Download bereit.