Infrastruktur
Die evb ist Eigentümer von Eisenbahnstrecken einer Gesamtlänge von ca. 235 km.
Die vorhandenen Gleisanlagen, Ingenieurbauwerke und Liegenschaften werden laufend gewartet und instand gehalten.
Von den 338 Bahnübergängen sind 117 technisch gesichert. Die technisch gesicherten Bahnübergänge, das Stellwerk in Bremervörde und die neun abgesetzten Stellwerke sowie vier EOW- Anlagen werden durch sechs signaltechnische Fachkräfte gewartet und entstört. Jedes Jahr werden zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zusätzliche Bahnübergänge technisch gesichert oder durch Auflassung zurückgebaut und an bereits technisch gesicherte Bahnübergänge mittels Parallelwegebau angeschlossen.
Zur weiteren Verbesserung der Verkehrsabwicklung und zur Erhöhung der Sicherheit wird seit 2009 die Personenverkehrsstrecke Bremerhaven-Wulsdorf – Bremervörde – Buxtehude vom Zugleitbetrieb auf eine vollständige Streckensignalisierung umgerüstet. Um die norddeutschen Seehäfen besser mit dem deutschen Hinterland zu verbinden, erneuert die evb seit 2009 die Streckenabschnitte Rotenburg (Wümme) – Bremervörde – Bremerhaven-Wulsdorf. Hiermit leistet die evb einen ökologischen Beitrag zur Verlagerung des Warentransportes von und zu den Häfen ins Hinterland von der Straße auf die Schiene. Für diese zu erwartenden Mehrtransporte wurden bereits zahlreiche Brücken und Durchlässe erneuert und ertüchtigt, diverse Bahnübergänge technisch gesichert, sowie der Gleiskörper auf einer Gesamtlänge von etwa 77 km teilweise mit Untergrundverbesserung saniert.
Zum Einsatz kam dabei u. a. eine „PM 1000-URM", die modernste und derzeit größte Gleisbaumaschine der Welt (Foto). Sie misst 270 Meter. Der gesamte Maschinenzug mit allen erforderlichen Materialversorgungs- und Entsorgungswagen ist etwa 1200 Meter lang.
Darüber hinaus plant die evb zur Verbesserung des Verkehrsflusses auf der Schiene den Bau von drei Überholungsmöglichkeiten auf dem Streckenast Bremerhaven-Wulsdorf – Bremervörde.




