Der Schienenersatzverkehr mit Bussen pendelt zwischen Bremervörde und Hesedorf und betrifft neben den Regionalbahnzügen der Strecke RB33 auch den Freizeitverkehr Moorexpress. Für den Moorexpress wird es einen eigenen Ersatzverkehr mit einem Oldtimer-Bus geben.

Die Haltestellen für den Ersatzverkehr befinden sich in Bremervörde am Zentralen Omnibus-Bahnhof (Bahnhofsvorplatz, neben dem Bahnhofsgebäude) und in Hesedorf nur 100 Meter vom Bahnhof entfernt an der Ecke Eisenbahnstraße/Horner Straße. Auch für den Ersatzverkehr sind Fahrkarten vor Fahrtantritt zu lösen; alle gängigen Tickets gelten gleichermaßen wie im Zugverkehr. E-Roller dürfen im Bus-Ersatzverkehr nicht mitgenommen werden; die Mitnahme von Kinderwagen, Gehwagen und Rollstühlen ist nur eingeschränkt möglich.

Abfahrtzeiten der Busse

Ab Bremervörde fahren die Busse nach Hesedorf jeweils 10 Minuten früher ab als der übliche Zugtakt (jeweils Minute 21 statt 31). Auf diese Weise können die evb-Züge ab Hesedorf trotz längerer Fahrtzeiten der Busse im fahrplanmäßigen Takt in Richtung Buxtehude weiterfahren; alle dortigen Anschlüsse werden erreicht. Fahrgäste aus Richtung Cuxhaven/Bremerhaven (Ankunft: jeweils Minute 18) haben genug Zeit zum Umsteigen vom Zug in den Ersatzverkehr.

Ab Hesedorf fahren die Busse drei Minuten später ab als der übliche Zugtakt (jeweils Minute 22 statt 19), damit Fahrgäste den Ersatzverkehr problemlos erreichen. Die Busse erreichen Bremervörde aufgrund der längeren Fahrtzeiten zwar 5 Minuten später als der Zug, der Anschluss in Richtung Bremerhaven/Cuxhaven (jeweils Minute 36) wird dennoch erreicht.

Den Baufahrplan können Sie hier einsehen.

Auswirkungen auf Autofahrer

Da zum Teil auch Bahnübergänge gesperrt werden müssen, sind Autofahrer ebenfalls von Einschränkungen betroffen. So wird der Bahnübergang Harsefelder Straße in Bremervörde sporadisch für kurze Zeit gesperrt, wenn dies die Baumaßnahmen zwingend erfordern.

Der Bahnübergang Zevener Straße in Bremervörde (B71) muss in der Zeit vom 06.07. bis zum 08.07.2024 vollgesperrt werden, da am Übergang Gleistragplatten verlegt werden. Diese Platten ermöglichen eine leichtere und leisere Überquerung der Gleise durch Straßenfahrzeuge.

Zu einer zeitgleichen Sperrung beider Bahnübergänge (Zevener und Harsefelder Straße) wird es nicht kommen.

Hintergrund: Darum sind die Bauarbeiten wichtig

Grund für die Bauarbeiten ist die Erneuerung von Schienen, Schwellen und Schotter (Oberbauertüchtigung) auf knapp 3 Kilometern des Streckenabschnittes Bremervörde – Hesedorf.

Um die Bauarbeiten schnellstmöglich abzuschließen, wird rund um die Uhr gearbeitet. Darum könnten eventuell auch nachts Geräusche rund um die Bauarbeiten wahrgenommen werden.

Vorteil: kürzere Schließzeiten an der Gnarrenburger Straße

Nach Abschluss der Bauarbeiten entfällt die seit längerer Zeit bestehende Langsamfahrstelle zwischen der Ostebrücke und dem Bahnübergang Harsefelder Straße. Zugleich verkürzen sich damit die Schließzeiten des Bahnüberganges Gnarrenburger Straße, weil alle Züge den Streckenabschnitt wieder mit normaler Geschwindigkeit passieren können.

Das Investitionsvolumen für die Baumaßnahme beträgt 4,7 Millionen Euro und wird zu 50 Prozent vom Bund und zu 40 Prozent vom Land Niedersachsen gefördert. Die verbleibenden 10 Prozent werden von der evb getragen.

Der evb ist bewusst, dass neben den geplanten Arbeiten im Schienenbereich, im gleichen Zeitraum mehrere Straßenbaumaßnahmen in und um Bremervörde stattfinden und dort ebenfalls für Beeinträchtigungen sorgen, aber alle anstehenden Maßnahmen sind mit dem Straßenbaulastträger abgesprochen. Die Umleitungsbeschilderung wird rechtzeitig angepasst.

Die evb bittet alle Fahrgäste, Anwohner:innen und Autofahrer:innen um Verständnis für die Baumaßnahme.

19.06.2024

, Ihre EVB

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