Fahrgäste auf der Regionalbahn-Linie RB33 müssen auch in den kommenden Monaten mit einer hohen Auslastung einzelner Züge rechnen. Der Grund ist die weiterhin eingeschränkte Verfügbarkeit der für das Netz vorgesehenen Wasserstofftriebwagen.

Wasserstoffzug am Bahnhof Bremervörde

Für den Betrieb der Strecke waren ursprünglich 14 Wasserstofffahrzeuge vorgesehen. Aufgrund fehlender Ersatzteile und andauernder Arbeiten des Herstellers an der Zuverlässigkeit der Brennstoffzellen steht jedoch im Schnitt nur die Hälfte der Flotte für den täglichen Einsatz zur Verfügung.

Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) hat der evb deshalb eine Ersatzflotte aus Dieseltriebwagen zur Verfügung gestellt, die die Kapazitätsengpässe insbesondere im Schüler- und Berufsverkehr aber derzeit nicht vollständig ausgleichen kann. Würden weitere Triebwagen für die evb gestellt, würden diese an anderer Stelle in Niedersachsen fehlen.

Um Zugausfälle zu vermeiden, muss die evb daher auch zu Stoßzeiten teilweise mit einzelnen Triebwagen (und 155 Sitzplätzen) fahren statt mit zwei gekoppelten Triebwagen (und 310 Sitzplätzen). Auf diese Weise kann der planmäßige Fahrbetrieb trotz des eingeschränkten Fahrzeugbestands aufrechterhalten werden.

„Überfüllte Züge sind nicht unsere Vorstellung von Service“, so Robert Palm, Geschäftsbereichsleiter Schienenpersonennahverkehr (SPNV) der evb. „Darum arbeiten wir hinter den Kulissen mit Hochdruck daran, die Situation zu verbessern. Unseren Fahrgästen möchten wir ausdrücklich für ihre Geduld danken. Ebenso unseren Mitarbeitenden auf den Zügen, in der Disposition und in der Werkstatt für ihren Einsatz, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.“

06.10.2026

, Ihre EVB

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